Kajabi – Scam oder Genius? Review

by Martin AKA 'TheShamanMarketer' on 14. Oktober 2010

Mit viel Hype und Getrommel von den üblichen Verdächtigen wird dieser Tage eine neue Marketing-Plattform beworben. Kajabi.

Angeblich alles unter einem Dach, alles aus einer Hand, skalierbar, unverzichtbar und alternativlos für jeden, der im Netz Geld verdienen will. Muhaha.

Und? Lohnt sich das?

Ich habe mir, wie viele andere auch, das zur Verfügung stehende Material angesehen, das Marketing-Blah auf die dahinter stehenden Features eingedampft, und bin zu dem Schluß gekommen: Blödsinn.

Den gleichen Effekt kann man mit etwas technischem Know-how selber erzielen – oder für Beträge, die zwei Monatsbeiträgen für Kajabi entsprechen, outsourcen.

Gibst DU gerne Deine gesamten Business- und Kundendaten in die Hände dubioser Guru-Syndicate?
Kajabi ist allenfalls für Menschen interessant, die zu viel Geld haben, gerne die Kontrolle über ihr Business verlieren (denn einmal drin, ist man auf Gedeih und Verderb der Plattform und ihren Betreibern ausgeliefert – und darf jeden Monat 299 Kröten abdrücken, ob der Laden nun brummt oder nicht…), und mit dem vorgegebenen Set von Features zufrieden sind.

Ansonsten hat man mit einem geeigneten Theme, einer Handvoll Plugins und ein bißchen Know-how in nullkommanix eine flexiblere, eigene Lösung und behält die Kontrolle. Punkt.

Warum dann das große Lob und das lautstarke Marketing-Getrommel der halben “Guru”-Riege?
Warum die Filmtrailer in Hollywood-Qualität, das NLP-Getue, die hochprofessionelle Aufmachung inkl. “egg shell blue”, einer der vertrauenerweckendsten Farben auf der Skala?

Andy Jenkins Kajabi   Scam oder Genius? Review

Andy Jenkins: beachtlicher *lol*-Faktor, aber die Produkte sind Quark, ob nun 'Video Boss' oder 'Kajabi'

Weil das “Syndicate”, wie sich eine schmutzige kleine Kartellgruppe selbst nennt, die u.a. Namen wie Mike Filsane, John Reese, Andy Jenkins, Frank Kern, Eben Pagan, Russell Brunsson, Ryan Deiss, etc. umfaßt, da mal wieder dicke Geldscheinbündel wittert und unzweifelhaft auch von irgendwelchen Nichtdenker-Herden einsammeln wird. Verkaufen können sie ja.

Mehr nicht.

Wer mehr über diese “sauberen” kleinen Zirkel wissen will: lest beim “Salty Droid” mit, z.B. hier zum Thema “Video Boss”, dem letzten Schrottprodukt und absurden Hype dieser Bande. Ich mache mir da nur selten die Finger schmutzig, solange das Pack nicht allzu frech und laut wird…

Nur hier und da platzt mir mal der Kragen, wenn wieder mal nutzloser Hype zu grenzwertigen Preisen in den Markt gedrückt werden soll.

Kajabi: Finger wech.

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{ 3 comments… read them below or add one }

TheShamanMarketer Oktober 15, 2010 um 12:39

noch ein Link zu einem bei den “Guru”s sehr beliebten Forum, wo der Kajabi-Quatsch ebenfalls ordentlich sein Fett wech kriegt:

http://forum.iranjava.net/sharing-point/102151-news-kajabi-platform.html

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Enigma Valdez Oktober 16, 2010 um 16:34

Dieser Blog ist echt klasse. Ich war auch vor ein Paar Jahren auf diesen Schnick-Schnack rein gefallen. Ich wuensche das es so Blogs gegeben haette damals wie Saltydroid.info und auch diesen hier. Da haette ich wahrscheinlich viel Geld und Leid gespart.

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TheShamanMarketer Oktober 16, 2010 um 16:56

Ja, – es ist gut, daß immer mehr Leute aufwachen, bewußter konsumieren (auch im IM-Bereich), und sich immer seltener irgendeinen Hype und die übliche “Hoffnung in Dosen” verkaufen lassen… Gruß nach California & Danke für das Feedback!

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